15.03.26: Forellenangeln
Der Nebel hing am 15. März noch dicht über der Wasseroberfläche, als sich um 6 Uhr morgens 20 erwartungsvolle Angler am Ufer versammelten. Die Luft war frostig, die Vorfreude groß – doch der See schien zunächst wie eingefroren.
Es begann zäh. Die Ruten waren ausgeworfen, die Blicke starr auf die Posen gerichtet, doch das Wasser blieb spiegelglatt. Dann, nach etwa 20 Minuten, durchbrach das erste Surren einer Bremse die Stille. Plötzlich war Leben am Ufer! Die ersten kampfstarken Forellen schossen aus der Tiefe und lieferten sich packende Drills mit den glücklichen ersten Fängern.
Während einige Profis einen Lauf hatten und Schlag auf Schlag gute Fänge landeten, verlangte der See den meisten anderen Geduld ab. Die Bisse waren an diesem Vormittag ein rares Gut, fast so, als ob die Forellen den Frühlingsanfang noch nicht ganz wahrhaben wollten. Doch die Enttäuschung blieb aus: Der strahlende Sonnenschein glitzerte auf den Wellen und die hervorragende Stimmung in der Truppe machte jede flaue Phase wett. Fachsimpelei und herzliches Lachen hallten über das Gelände.
Die Highlights des Tages:
- Den „Endgegner“ des Tages überlistete Dirk Brunner, der mit einer beeindruckenden Forelle von 51 cm den größten Fisch landete.
- Platz 1: Gold ging an Hans-Werner Pausmer. Mit sage und schreibe 13 Forellen und einer Gesamtlänge von 484 cm sicherte er sich souverän den Tagessieg.
- Platz 2: Silber ging an Dirk Brunner, der mit 6 Forellen (282 cm) seinen Eimer füllen konnte.
- Platz 3: Auf das Podiumstieg Stafan Jessen mit 5 Forellen (206 cm).
- Platz 4: Knapp dahinter folgte Martin Lukat mit 4 Forellen (164 cm).
Gegen 13 Uhr folgte schließlich das kulinarische Highlight: Unser Sportwart Kevin warf den Grill an. Der Duft von frischen Bratwürsten stieg in die Nase und lockte alle zur Hütte. In gemütlicher Runde ließen wir den Angeltag gemeinsam ausklingen – mit vollen Bäuchen, roten Wangen und der Gewissheit, dass ein gelungener Tag am Wasser weit mehr ist als nur die Zahl der Fische im Kescher.

Unsere Tagessieger:
Dirk Brummer
Hans-Werner Pausmer
Stefan Jessen
